Förderungen Heizung & Solar

"Raus aus dem Öl"-Bonus der Bundesregierung erhöht auf € 7.500,-

Wir können Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass ab 08. Oktober 2021 die "Raus aus Öl und Gas"-Bundesförderung für Private von € 5.000,- auf € 7.500,- erhöht wurde (von bisher max. 35% auf max. 50% der förderfähigen Kosten). Das gilt für alle bereits registrierten Anträge (siehe Schritt 1), welche ab 08.10.2021 bei der Förderstelle KPC elektronisch hochgeladen werden (siehe Schritt 2). Die Einreichkriterien bleiben unverändert.

 

Allgemeine Info:  

Anträge können seit 09.02.2021 bis 31.12.2021 ausschließlich online gestellt werden. Jedoch nur solange Budgetmittel zur Verfügung stehen.

  • Es werden Leistungen ab 01.01.2021 anerkannt
  • Sie benötigen für Ihre Antragstellung entweder einen gültigen Energieausweis (nicht älter als 10 Jahre), oder ein Beratungsprotokoll („Ich tu´s Energieberatung Land Steiermark“) z.B. von der Regionalenergie Steiermark
  • Es können alle Biomasseheizungen (Pellets- Hackgut-, Stückholz- und Kombikessel) gefördert werden, welche der Umweltzeichenrichtlinie UZ 37 (Emissionsgrenzwerte im Vollastbetrieb sowie einen Kesselwirkungsgrad von mind. 85 %) entsprechen. Siehe förderfähige Kesselliste unter https://www.umweltfoerderung.at/privatpersonen/raus-aus-oel-efh-f-private-20212022/...
  • Bei Ein-/Zweifamilienhäusern sind nur Kessel < 100 kW förderfähig bzw. darf keine Anschlussmöglichkeit an eine hocheffiziente Nah-/Fernwärmeversorgung bestehen
  • Meldezettel sowie das Energieberatungsprotokoll sind spätestens beim Schritt 2 (Einreichung) mit hochzuladen
  • Das Alter des bestehenden Kessels ist nicht relevant
  • Die Altanlage ist außer Betrieb zu nehmen    

 

Einreichverfahren in 2 Schritten:  

Schritt 1 - Die Registrierung mit Ihrem baureifen Projekt erfolgt ausschließlich online unter www.raus-aus-öl.at und ist möglich, so lange wie Budgetmittel zur Verfügung stehen, aber längstens bis 31.12.2022. Durch die abgeschlossene Registrierung sind die Förderungsmittel für Ihr Projekt reserviert.

Schritt 2 - Die Fertigstellung und Einreichung muss innerhalb von 26 Wochen (neu - bisher 20 Wochen) nach der Registrierung erfolgen. Die Heizung muss zum Zeitpunkt der Antragstellung fertig installiert und abgerechnet sein. (Details auf der Homepage)

 

Weitere Informationen:

Serviceteam "raus aus Öl"
Tel.: 01/31 6 31-735
www.raus-aus-öl.at

 

Reisinger-Bonus

Am Standort Fohnsdorf schenken wir Ihnen bis zum 17.12.2021 zusätzlich zu den Förderungen noch unseren "Reisinger-Bonus" in Höhe von € 750,- !

 

Förderungen Land Steiermark ab 1. Jänner 2021

 

Mit 1. Jänner 2021 sind die neuen Ökoförderrichtlinien des Landes Steiermark für Biomasse-, Solarthermieanlagen sowie Wärmepumpen in Kraft getreten. Diese Förderaktion läuft bis zum 31.12.2021 bzw. solange Budgetmittel verfügbar sind. Die Förderung ist mit max. 30 % der anrechenbaren Investitionskosten (inkl. USt.) begrenzt, bei möglichem Vorsteuerabzug ohne USt. Lieferungen und Leistungen für neue Förderanträge können ab 1.1.2021 berücksichtigt werden.

 

Die wesentlichen Förderinformationen:

Förderungsfähig ist der Tausch von bestehenden Heizungsanlagen, wenn fossile Brennstoffe wie Kohle, Koks, Heizöl, Erd- oder Flüssiggas sowie Stromheizungen ersetzt werden. Neubauten können nicht gefördert werden (Ausnahme: Solarthermische Anlagen).

 

1. Förderungen Biomasseheizungen:

a) Vollautomatische Pellets- und Hackgutfeuerungen werden mit € 3.600,-- gefördert.

Zuschlag für Hygieneschichtladespeicher (innen- oder außenliegender Wärmetauscher) € 100,--.

 

In der Stadt Graz ist bei Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe über 8 kW Nennheizleistung der erhöhte Staubemissionsgrenzwert von 4,0 g pro m² Bruttogeschoßfläche und Jahr einzuhalten.

Für die sonstigen Gemeinden im Großraum Graz (Feldkirchen bei Graz, Gössendorf, Hart bei Graz, Hausmannstätten, Raaba-Grambach, Seiersberg-Pirka) gilt diese Anforderung sinngemäß als Förderungsvoraussetzung.

 

b) Scheitholzgebläse- und Kombikessel werden mit € 2.000,-- gefördert.

Zuschlag für Hygieneschichtladespeicher (innen- oder außenliegender Wärmetauscher) € 100,--.

Zuschlag für vollautomatischen Betrieb € 100,--.

Zuschlag für Lagerbevorratung, die ein Auffüllen höchstens 2x jährlich erfordert € 100,--.

 

Diese Förderung kann im Großraum Graz (Stadt Graz, Feldkirchen bei Graz, Gössendorf, Hart bei Graz, Hausmannstätten, Raaba-Grambach, Seiersberg-Pirka) nicht in Anspruch genommen werden. Der Heizungstausch ist bei Feuerungsanlagen ab 8 kW Leistung laut Steiermärkischem Baugesetz im Rahmen des vereinfachten Verfahrens mit der Gemeinde abzuwickeln. Der diesbezügliche Baubescheid ist bei der Förderabwicklung nicht mehr beizulegen.

 

Technische Anforderungen bzw. erforderliche Unterlagen:

  • Es müssen die Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie (UZ 37) und ein Kesselwirkungsgrad von mind. 85 % eingehalten werden. Liste der förderfähigen Kesseltypen ist unter www.wohnbau.steiermark.at - Ökoförderungen online zu finden.
  • Es ist das Beratungsprotokoll einer sogenannten „Energiesparberatung“ des Landes Steiermark (vor Errichtung der Anlage durchzuführen) oder alternativ ein Energieausweis (nicht älter als 10 Jahre) beizubringen.  
  • Anlässlich der Erstinbetriebnahme sind gemäß § 32 Stmk. Feuerungsanlagengesetz 2016 von der prüfberechtigten Person (Rauchfangkehrermeister) die Daten des Prüfprotokolls der Landesregierung zur Verarbeitung in einer zentralen Datenbank zu übermitteln. Die dabei automatisch erstellte Anlagennummer ist dem Förderantrag beizulegen.

 

2. Förderungen Solarthermieanlagen:

Förderungsfähig sind Investitionen in neue solarthermische Anlagen sowie in neue wasserbasierende Hybridanlagen. Solarthermieanlagen sind bei Bestandsgebäuden und im Neubau förderfähig. Die installierte Bruttokollektorfläche muss mindestens 4 m2 betragen bzw. ist der Bruttoflächennachweis mittels Kollektorprüfbericht beizulegen.
Förderungshöhen wie bisher:

Bis 10 m2 Kollektorfläche € 150,--/m2

Für jeden weiteren m2 Kollektorfläche € 100,--/m2

Zuschlag für Hybridkollektoren € 50,--/m2

 

Förderobergrenzen (Deckelung) ohne Heizungseinbindung:

  • Ein- und Zweifamilienwohnhaus max. € 2.000,--
  • Ab drei Wohneinheiten € 1.800,--, sowie plus € 300,-- pro weiterer WE
  • Sondernutzung, unternehmerische Nutzung € 5.000,--

Die notwendigen Kollektor-Zertifizierungen bzw. Förderunterlagen bleiben wie bisher.

 

3. Förderungen Wärmepumpen:

Wärmepumpenanlagen (Grundwasser- und Erdwärmepumpen) werden mit € 3.600,-- gefördert. Luftwärmepumpen werden mit € 1.000,-- gefördert.

Für Luftwärmepumpenanlagen ist ein Zuschlag von € 500,-- bei Errichtung einer Photovoltaikanlage mit mindestens 2 kWp und mindestens 1 kWp pro 5 kW Nennleistung der Wärmepumpe (bei A2W35) möglich.

Es ist das Beratungsprotokoll einer sogenannten „Energiesparberatung“ des Landes Steiermark (vor Errichtung der Anlage durchzuführen) oder alternativ ein Energieausweis (nicht älter als 10 Jahre) beizubringen.  

 

Technische Vorgaben für Wärmepumpen:

  • Die Wärmepumpe muss den EHPA-Gütesiegelkriterien entsprechen. Eine Liste förderungsfähiger Wärmepumpen ist unter www.wohnbau.steiermark.at - Ökoförderungen online zu finden.
  • Anlagen mit einem GWP unter 1.500 erhalten die volle Förderung. Anlagen mit einem GWP über 2.000 werden nicht gefördert. Bei Anlagen mit einem Kältemittel mit einem GWP zwischen 1.500 und 2.000 wird die Förderung um 20 % reduziert.
  • Die Vorlauftemperatur des Wärmeabgabesystems darf höchstens 40° C betragen – schriftliche Bestätigung durch den befugten Installateursbetrieb notwendig.
  • Nach wie vor ist eine Zertifizierung zum Wärmepumpen-Installateur erforderlich.

 

Details unter: https://wohnbau.steiermark.at/oekofoerderungen

 

Individuelle Gemeinde-Förderungen

Die Förderhöhe für Biomasseheizungen, Solaranlagen, Wärmepumpen etc. sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich in Ihrem Gemeindeamt.

 

 

Bei jeder Förderung gilt: Die Antragstellung muss VOR der Investition bei den beauftragten Einreichstellen eingehen. Weitere Informationen und Bedingungen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Homepages. Angaben ohne Gewähr.

Weitere Informationen und Antragstellung bei den Energieberatungsstellen Weiz bzw. Judenburg.